Bestimmungen und Anleitungen zur Vereinsführung

Nr. 1 zu § 1 Name und Sitz

Der am 18. Mai 1957 gegründete Verein führt den Namen:
Boßelclub Vielstedt / Hude.

Nach Eintragung in das hiesige Vereinsregister unter der Nr. 1799,
eingetragen am 20.08.1987, führt der Vereinsname den Zusatz „e.V.“.
Die Satzung wurde am 20. März 1987 errichtet.

Nr. 2 zu § 2 Zweck des Vereins

Die Vereinsführung, sowie alle anderen Vereinsmitglieder haben die unter § 2 der Satzung angegebenen Punkte zum Wohle des „Heimatspiels“ - Boßeln zu befolgen. Außerdem ist das Kulturgut unserer Väter in Dorf und Heimat für unsere Jugend im Dorf zu erhalten und zu fördern.


Nr. 3 zu § 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Die Mitgliedschaft in anderen Organisationen ist hier klar geregelt.


Nr. 4 zu § 4 Rechtsgrundlage

Die Rechtsgrundlage betr. der Mitglieder ist hier geregelt.


Nr. 5 zu § 5 Gliederung des Vereins

Der Boßelclub Vielstedt/Hude e.V. gliedert sich auf in:
a) Herrenabteilung
b) Damenabteilung
c) Seniorenabteilung
d) Schüler- und Jugendabteilung
Jeder Abteilung steht ein Abteilungsleiter, bzw. eine Abteilungsleiterin, vor.


Nr. 6 zu § 6 Erwerb der Mitgliedschaft

Der Erwerb der Mitgliedschaft ist hier klar geregelt. Der Mitgliedsbeitrag im Eintrittsjahr ist abhängig vom Eintrittsdatum; Halbjahresregelung (Eintritt vom 01.01. bis 30.06. ==> voller Jahresbeitrag;
Eintritt vom 01.07. bis 31.12. ==> halber Jahresbeitrag), für das laufende Geschäftsjahr.


Nr. 7 zu § 7 Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich besonders um die Förderung des Boßelclubs, der Brauchtumspflege und / oder des Boßelsports verdient gemacht haben und welche das 65. (bei Damen das 60.) Lebensjahr vollendet haben, können auf Vorschlag des Vorstandes in der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder. Die Beitragsleistung ergibt sich aus der jeweils gültigen Beitragsliste.


Nr. 8 zu § 8 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluß. Sie ist nicht übertragbar und verlangt den Grundsatz der Gleichbehandlung. Ein Austritt ist jederzeit möglich und hat laut Satzung § 8 durch mündliche oder schriftliche Erklärung an den Vorstand Gültigkeit.

Der Beitrag muß aber noch für das laufende Geschäftsjahr gezahlt werden.
Vereinseigentum wie Pokale, Anzüge, Sportgeräte, Boßelkugeln, usw. gehen an den Verein zurück oder müssen erstattet werden.

Bei Austritt aus dem Verein wird der Werferpaß ungültig.
Der Werferpaß ist Eigentum des Vereins. Das Paßbild kann zurückgegeben werden.

Es können Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen werden. Darüber entscheidet der gesamte Vorstand.

Unter unehrenhaftes Verhalten wird folgendes verstanden:  - Üble Nachrede gegen den Vorstand und anderen Vereinsmitgliedern

Grobe Verstöße gegen Satzung bzw. Beschlüsse sind: - ständiges Zuwiderhandeln gegen Satzungen, Beschlüsse und der Geschäftsordnung,
- Intrigen einzelner Personen gegen Mannschaften, Gruppen und Gesamtvorstand, so daß eine kameradschaftliche Arbeit im Verein nicht mehr gegeben ist. Es liegt ebenfalls ein unehrenhaftes Verhalten vor, wen ein Vereinsmitglied durch erheblichen Alkoholeinfluß beim Wettkampf oder mit
Vereinskameraden Fahrerflucht sowie einen Unfall begangen hat.

Jedem Mitglied ist aber die Möglichkeit gegeben, sich innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

Bezahlte Beiträge werden nicht erstattet.


Nr. 9 zu § 9 Rechte der Mitglieder

Den Vereinsmitgliedern stehen alle Rechte der Satzung § 9 zu, er hat ein Recht auf Gleichbehandlung, das Recht auf Auskunft, das Recht die Einberufung der Mitgliederversammlung zu verlangen und das Recht, am Vereinsleben
teilzunehmen. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder über 16 Jahre. Die Mitgliedschaft im Verein ist grundsätzlich nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Mitgliedschaft kann auch durch Austritt beendet werden.


Nr. 10 zu § 10 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied verpflichtet sich den Satzungen und der Geschäftsordnungen. Jedes Mitglied hat die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, dessen Interessen wahrnehmen und dem nicht zuwiderhandeln. Jedes Mitglied ist beitragspflichtig, sobald die Erhebung der Mitgliedsbeiträge in der Jahreshauptversammlung
rechtspflichtig wurde. Beim Umgang mit allen Vereinsgeräten unterliegt jedes Mitglied der Sorgfaltspflicht.


Nr. 11 zu § 11 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind hier klar geregelt.


Mitgliederversammlung

Nr. 12 zu § 12 Zusammentreffen und Vorsitz

Der Verein ist durch seine Organe handlungsfähig. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Das Gesetz umreißt die Aufgaben der Mitgliederversammlung wie folgt ( §32 BGB ) :

Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht vom Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind, durch Beschlußfassung in einer Versammlung ( Jahreshauptversammlung) der Mitglieder geordnet.

Die Mitgliederversammlung gibt dem einzelnen Mitglied die Möglichkeit, in den Vereinsangelegenheiten mitzuwirken. Die Jahreshauptversammlung unseres Vereins hat jedes Jahr in der Zeit vom 01. - 31. März stattzufinden.

Auf der Jahreshauptversammlung sind all die Anträge zu beschließen, die zu einer vernünftigen Vereinsführung führen und immer das Wohl des Vereins fördern.

Zuständig für die Einberufung jeder Mitgliederversammlung ist der Vorstand, diese Zuständigkeit ist im § 12 der Satzung begründet. Gefaßte Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

Anträge zur Jahreshauptversammlung sind spätestens 10 Tage vorher schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen.


Nr. 13 zu § 13 Aufgaben

Die Aufgaben sind hier klar geregelt.


Nr. 14 zu § 14 Tagesordnung

Die Tagesordnung ist hier klar geregelt.


Nr. 15 zu § 15 a Vereinsvorstand

Der Vereinsvorstand / geschäftsführender Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart.

Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung. Die Beschlußfassung ist im § 12 geregelt.

Die Vertretungsbefugnis des 1. Vorsitzenden ist im § 15 klar geregelt.

zu 15 a Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie:

a) den jeweiligen Abteilungsleitern der:
Männer-; Frauen-; Senioren- Gruppen

b) dem Schüler- /Jugendwart
Der Schüler-/Jugendwart übernimmt die Nachwuchsarbeit im Verein. Dieses Programm wird mit dem Vorstand beschlossen. Weitere Programme werden dem Verein vom Unterverband und Kreis gegeben.

c) dem Festausschuß
Der Festausschuß plant und organisiert alle Feste des Vereins, die in der Jahreshauptversammlung beschlossen werden. Der Festausschuß besteht aus mindestens 3 Personen. Die anfallenden Feste werden in der
Jahreshauptversammlung beschlossen; es können aber auch noch kurzfristige Veranstaltungen organisiert werden. Alle anfallenden Veranstaltungen bzw. Feste sind mit dem Vorstand und dem Kassenwart zu besprechen. Die Ausführung der Programme und der Veranstaltungsinhalt bleibt dem Festausschuß vorbehalten. Der
Festausschuß hat bei allen durchgeführten Veranstaltungen dem Vorstand und Kassenwart eine detaillierte Ausgaben / Einnahmen- Rechnung vorzulegen, wie unter Nr. 16 Absatz b3 der Geschäftsordnung dargelegt.

d) dem Gerätewart
Dem Gerätewart obliegt die Pflege und Erhaltung aller Vereinsgeräte. Werden Geräte an Mitglieder ausgegeben, so sind diese für die Erhaltung und Pflege zuständig und haben den Empfang zu bestätigen.
Verlorengegangene Geräte sind zu ersetzen oder zu bezahlen. Jeder Einzelfall wird vom Vorstand entschieden!

Auf der Jahreshauptversammlung hat der Gerätewart eine Bestandsliste aller Vereinsgeräte vorzulegen. Eventuelle Neuanschaffungen sind auch hier zu beschließen. Alle Geräte sind sachgerecht aufzubewahren.


Nr. 16 zu § 16 Rechte und Pflichten des Vorstandes

a) Aufgaben des Gesamtvorstandes
Die Aufgaben sind klar geregelt.
b) Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder

1. Die Amtszeit des Vorstandes beginnt mit seiner Bestellung. Von diesem Zeitpunkt an kann er für den Verein verbindlich handeln. Der neu gewählte Vorstand ist verpflichtet, seine Wahl zur Eintragung in das Vereinsregister anzumelden. Der Anmeldung muß dabei eine Abschrift des Protokolls über die Wahl mit vorgelegt werden.

Außerdem ist das Vereinsgeschehen vom 1. Vorsitzenden schriftlich in Zusammenarbeit mit dem Vorstand als „Vereinsgeschichte“ festzuhalten.

2. Der Schriftführer führt alle Protokolle von der Jahreshauptversammlung, sowie allen weiteren Versammlungen und Besprechungen, die der Vorstand einberufen hat.

Mitunterzeichner ist immer der Versammlungsleiter.

3. Der Kassenwart regelt alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins unter Rücksprache mit dem Vorstand. Der Kassenwart regelt auch den Einzug oder das Abkassieren der fälligen Beiträge/Jahresbeiträge.
Alle Ausgaben - Zahlungsanweisungen (Einnahmen) für den Verein durch den Kassenwart oder durch den Vorstand, dem Festausschuß usw. sind genau detailliert vorzulegen und durch den 1. Vorsitzenden genehmigungspflichtig. Dem Vorstand obliegt hier die allgemeine Sorgepflicht gegenüber den Mitgliedern des Vereins.


Nr. 17 zu § 17 Kassenprüfer

Es sind zwei Kassenprüfer zu wählen, die jedes Jahr mindestens 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung die Kasse (alle Geschäftsbelange) des Vereins prüfen. Dieser Bericht wird von ihnen dann auf der Jahreshauptversammlung vorgelegt; anschließend wird die Entlastung des Vorstandes ausgesprochen.
Die 2 Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Einmalige Wiederwahl ist zulässig, wobei jedoch von den Kassenprüfern jeweils einer ausscheiden muß.


Nr. 18 zu § 18 Verfahren der Beschlußfassung

Dieses Verfahren ist hier klar dargelegt.


Nr. 19 zu § 19 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Die Beschlußfassung ist hier klar geregelt.

Eine Vereinsauflösung möge nie geschehen, denn jeder Dorfbewohner und dessen Umgebung sollte für seinen „Dorfverein“ einstehen und für seinen Fortbestand mit seiner Persönlichkeit einstehen.


Nr. 20 zu § 20 Vermögen des Vereins

Die Verwendung des Vereinsvermögens ist hier klar geregelt.


Nr. 21 zu § 21 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. Die Beiträge sind bis zum 25. April eines jeden Jahres einzuziehen. Den Kassenprüfern obliegt die genaue Ein- und Ausgabenüberprüfung. Auf der Jahreshauptversammlung erfolgt dann der Kassenprüfungsbericht und danach die Entlastung des Gesamtvorstandes. Es kann dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden; es ist aber auch möglich, einzelnen Mitgliedern des Vorstandes Entlastung zu erteilen, andern aber die Entlastung zu versagen, wenn eine Vereinsbeschwerde vorliegt.

Bei vorzeitigem Ausscheiden kann der 1. Vorsitzende dieses Amt einem Mitglied des Gesamtvorstandes kommissarisch übertragen.

gez.

1. Vorsitzender Schriftführer


2. Vorsitzender Kassenwart


15. Oktober 1998

1.Änderung vom 07.07.1999 eingepflegt, Schriftführer, Hans-Werner Aust